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Pilgern mit kleiner Belohnung – „Kloster und Welt“ wird reanimiert

Noch immer ist so manch ein Gast des Klosters Memleben amüsiert, wenn er vor Ort eine Entscheidungshilfe über die eigene Ordenswahl erhält. Der OrdensWahlOmat gibt anhand eines Ausschlussverfahrens Auskunft über die Eignung für einen bestimmten Klosterorden. Ob Benediktiner, Zisterzienser, Augustiner, Franziskaner oder Prämonstratenser, in jedem dieser Orden konnte man eintreten. Und dies rückblickend sogar ohne die Region verlassen zu müssen. Vom 10. Jahrhundert bis hin zur Reformationszeit bestand das Gebiet an Saale und Unstrut aus einer überaus reichen Klosterlandschaft. Dies belegt auch heute noch eine große Anzahl architektonischer Zeugnisse jener Zeit. Im Bewusstsein welche wichtige Rolle Klöster für die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung der Saale-Unstrut-Region historisch übernommen haben, fand ausgehend vom Kloster Memleben im Rahmen einer Sonderausstellung ein Kooperationsprojekt statt. Unter dem Titel „Kloster und Welt. Klosterlandschaft an Saale und Unstrut“ konnten im Jahr 2018 Besucher der Ausstellung „Wissen und Macht. Der heilige Benedikt und die Ottonen“ ergänzend weitere Klosterorte in der Umgebung besuchen. Ob das nahegelegene Kloster Reinsdorf, die Schlosskirche Goseck, das Kloster Pforta oder die Kirche St. Moritz in Naumburg. Jeder dieser Orte ist ein Ausflug wert. Wer etwas weiter in Richtung Harz unterwegs war, konnte zudem das aktive Benediktinerkloster Huysburg besuchen. Aber auch nach Thüringen hin erstreckte sich die Kooperation vom Kloster Donndorf bis nach Göllingen zum Kloster St. Wigbert. Von Beginn an war die Zusammenarbeit der Klosterorte nicht auf eine bestimmte Zeit begrenzt. Das freiwillige Netzwerk existiert bis heute und ist inzwischen mit dem Kloster Michaelstein um einen weiteren Klosterort gewachsen.

Pilgerpass

Einblicke in die einstige (mittelalterlichen) Klosterlandschaft an Saale und Unstrut kann man also noch lange nach 2018 erhalten. Anreiz für jeden Klosterfan ist ein Pilgerpass, den man an jedem der bereits erwähnten Klosterorte erhalten kann. Dank des Stempelheftes kann dann auch jeder Pilger nachweisen, ob er alle Kloster+Welt-Orte aufgesucht hat. Wer alle Stempel zusammen hat und seine klösterliche Pilgerreise damit beendet, erhält als Auszeichnung ein Pin mit dem Logo „Kloster + Welt“. Zu empfehlen ist der Besuch der einzelnen Klöster auf jeden Fall und bietet neben atemberaubender Architektur, die oft in eine wunderschöne Landschaft eingebettet ist, auch die Möglichkeit nachzuempfinden, wie es sich einst anfühlte, Benediktiner, Zisterzienser oder Augustiner zu sein.  

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